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<title>Talsperre</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Talsperre</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Eine <b>Talsperre</b> ist ein <a href="Ingenieurbauwerk" title="Ingenieurbauwerk">Ingenieurbauwerk</a> des <a href="Wasserbau" title="Wasserbau">Wasserbaus</a> und dient der <a href="Speicher" title="Speicher">Speicherung</a> von <a href="Wasser" title="Wasser">Wasser</a>, um das unregelmäßig schwankende natürliche <a href="Wasserdargebot" title="Wasserdargebot">Wasserdargebot</a> bedarfsgerecht für die unterschiedlichen <a href="Nutzung_(Technik)" title="Nutzung (Technik)">Nutzungen</a> bereitzustellen. Mit der Ausgleichswirkung des Speichers erhöhen Talsperren die Widerstandsfähigkeit <a href="Wasserwirtschaft" title="Wasserwirtschaft">wasserwirtschaftlicher</a> Systeme gegenüber <a href="Wetter" title="Wetter">wetter</a>- und <a href="Klima" title="Klima">klimabedingten</a> Schwankungen.<sup id="cite_ref-DIN2_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-DIN2-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Bauwerke und Wasserflächen der Talsperren prägen das Landschaftsbild. Charakteristisches <a href="Merkmal" title="Merkmal">Merkmal</a> ist die Lage in einem <a href="Tal" title="Tal">Tal</a>, das durch einen <a href="Staudamm" title="Staudamm">Damm</a> oder eine <a href="Staumauer" title="Staumauer">Staumauer</a> über die gesamte Talbreite abgesperrt wird.<sup id="cite_ref-Spektrum_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Spektrum-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dadurch werden <a href="Flie%C3%9Fgew%C3%A4sser" title="Fließgewässer">Fließgewässer</a> zu einem <a href="Stausee" title="Stausee">Stausee</a> aufgestaut, wobei die gegenüber liegenden <a href="Steilhang" title="Steilhang">Talflanken</a> die seitlichen <a href="Widerlager_(Bautechnik)" title="Widerlager (Bautechnik)">Widerlager</a> für das <a href="Absperrbauwerk" title="Absperrbauwerk">Absperrbauwerk</a> und die Begrenzung des <a href="Stauraum_(Stauanlagenbau)" title="Stauraum (Stauanlagenbau)">Stauraums</a> bilden.
</p><p>Im technischen Sinn ist eine <i>Talsperre</i> mehr als die reine deutsche Wortbedeutung. Vielmehr bezeichnet die Fachwelt damit den <a href="Geb%C3%A4udekomplex" title="Gebäudekomplex">Gesamtkomplex</a>, der über das Absperrbauwerk und das Speicherbecken hinaus auch alle für ihre Funktionsfähigkeit <a class="mw-selflink-fragment" href="#Bauwerke_und_Betriebseinrichtungen">notwendigen Betriebseinrichtungen</a> einschließt. Im Wasserbau gehören <i>Talsperren</i> zur Gruppe der <a href="Stauanlage" title="Stauanlage">Stauanlagen</a>, die eine künstliche <a href="Fallstufe" title="Fallstufe">Fallstufe</a> darstellen.<sup id="cite_ref-Rißler_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Rißler-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Funktionen_einer_Talsperre">Funktionen einer Talsperre</h2></div>
<p>Talsperren haben für den Kreislauf des Wassers eine große und entscheidende Bedeutung, weil sie in bestimmten Grenzen den natürlichen Wasserabfluss beeinflussen. Zusätzlich bieten sie den Menschen vielfältige Möglichkeiten zur Erholung und <a href="Tourismus" title="Tourismus">Freizeitnutzung</a>. In der Regel sind sie Mehrzweckanlagen für unterschiedliche Zwecke. Mit einem <a href="Wasserkraftwerk" title="Wasserkraftwerk">Wasserkraftwerk</a> kann umweltfreundlich <a href="Energieerzeugung" class="mw-redirect" title="Energieerzeugung">Energie</a> erzeugt werden und durch das Zurückhalten des Wassers und der kontrollierten Abgabe dienen sie „<a href="An_sich" title="An sich">per se</a>“ dem <a href="Hochwasserschutz" title="Hochwasserschutz">Hochwasserschutz</a> der <a href="Oberlieger" title="Oberlieger">Unterlieger</a> am <a href="Fluss" title="Fluss">Fluss</a>. In Niedrigwasserzeiten ermöglicht die Speicherfunktion eine Erhöhung der Wasserführung in den Flussläufen, um beispielsweise die <a href="Schifffahrt" title="Schifffahrt">Schifffahrt</a> zu ermöglichen oder die <a href="Schiffbarkeit" title="Schiffbarkeit">Schiffbarkeit</a> zu verbessern. Gleichzeitig erhalten die Wasserkraftwerke im <a href="Flussl%C3%A4ngsprofil#Unterlauf" title="Flusslängsprofil">Unterlauf</a> mehr Wasser für die Stromerzeugung und der Verdünnungseffekt dient der Verbesserung der <a href="Wasserqualit%C3%A4t" title="Wasserqualität">Wasserqualität</a>. Das Wasserdargebot ist auch nutzbar in der <a href="Industrie" title="Industrie">Industrie</a> als Brauch- und <a href="Betriebswasser" title="Betriebswasser">Betriebswasser</a> und kann zur Bewässerung <a href="Landwirtschaft" title="Landwirtschaft">landwirtschaftlicher</a> Flächen eingesetzt werden. Unter besonderen Schutz gestellt und mit Einschränkungen bei der Freizeitnutzung sichern Talsperren als Rohwasserspender die Versorgung der Bevölkerung mit <a href="Trinkwasser" title="Trinkwasser">Trinkwasser</a>.<sup id="cite_ref-Thueringen_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Thueringen-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die einzelnen Zwecke stehen sich bei der <a href="Bewirtschaftung" title="Bewirtschaftung">Bewirtschaftung</a> teilweise entgegen. Für einen optimalen Hochwasserschutz sollte der Betriebsstauraum möglichst gering gefüllt sein, wogegen bei der Nutzung zur Trinkwassergewinnung oder Energieerzeugung eine möglichst volle Talsperre gewünscht wird. Daher müssen Prioritäten festgelegt und Kompromisse gefunden werden, die am besten durch einen einzelnen verantwortlichen Betreiber wahrgenommen werden können. Talsperrenbetreiber benutzen dazu Vorhersagemodelle und erstellen ausgeklügelte Pläne für die Mengenbewirtschaftung, um die konkurrierenden Ziele in Einklang zu bringen. Grundlage sind <a href="Pegel" title="Pegel">Pegel</a> für die <a href="Durchflussmessung" class="mw-redirect" title="Durchflussmessung">Durchflussmessung</a> im Zu- und Ablauf der Sperre. Da die Füllung der Talsperre vom Niederschlag abhängt, ist die Wetterbeobachtung eine wichtige Grundlage, weshalb häufig eigene Niederschlagsmessstationen beobachtet werden.<sup id="cite_ref-Dresden_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Dresden-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der <a href="Ruhrverband" title="Ruhrverband">Ruhrverband</a> betreibt dazu eine Talsperrenleitzentrale, um sein Talsperrensystem mit acht Sperren zentral zu steuern und besonders für Hochwasserereignisse die Auswirkungen zu begrenzen.<sup id="cite_ref-RV_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-RV-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Soweit die Talsperre nicht der Trinkwasserbereitstellung dient, kann der Stausee mit seinen <a href="Ufer" title="Ufer">Ufern</a> und seine Umgebung für <a href="Freizeit" title="Freizeit">Freizeit</a>- und Sportaktivitäten sowie zur <a href="Erholung" title="Erholung">Erholung</a> genutzt werden. Durch das Aussetzen von <a href="Fische" title="Fische">Fischen</a> wird der Angelsport unterstützt. Jedoch behindern die künstliche Uferstruktur und die meist wechselnden Wasserstände deren <a href="Nachhaltigkeit" title="Nachhaltigkeit">nachhaltige</a> <a href="Fortpflanzung" title="Fortpflanzung">Fortpflanzung</a>, sodass ein regelmäßiger Neubesatz erforderlich wird.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriffe_und_Wasserrecht">Begriffe und Wasserrecht</h2></div>
<p>Die DIN 4048 Teil 1<sup id="cite_ref-DIN_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-DIN-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> definiert die im <a href="Stauanlagenbau" title="Stauanlagenbau">Stauanlagenbau</a> verwendeten Begriffe im technisch-fachlichen Sinn. Danach ist eine Talsperre eine:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Stauanlage, die über den Querschnitt des Wasserlaufes hinaus den ganzen Talquerschnitt absperrt. Sie besteht in der Regel aus der Hauptsperre (Absperrbauwerk) mit dem Speicherbecken und <a href="Vorsperre" title="Vorsperre">Vorsperren</a> mit Staubecken oder Speicherbecken.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Im Text der DIN folgt eine <a href="Skizze" title="Skizze">Skizze</a>, in der die genannten Elemente mit Pfeilen markiert sind. Danach ist das Speicherbecken, also der sich bildende Stausee bis zum Ende an der <a href="Stauwurzel" title="Stauwurzel">Stauwurzel</a>, eindeutig ein <a href="Bestandteil" title="Bestandteil">Bestandteil</a> der <i>Talsperre</i>, wozu auch alle notwendigen Anlagenteile und <a class="mw-selflink-fragment" href="#Bauwerke_und_Betriebseinrichtungen">Betriebseinrichtungen</a> einschließlich eventuelles <a href="Speicherkraftwerk_(Wasser)" class="mw-redirect" title="Speicherkraftwerk (Wasser)">Kraftwerk</a> gehören. Dies wird auch in der DIN 19700 „Stauanlagen – Teil 11: Talsperren“ entsprechend formuliert.<sup id="cite_ref-DIN2_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-DIN2-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Diese Betrachtungsweise findet sich auch juristisch im <a href="Wasserrecht" title="Wasserrecht">Wasserrecht</a>, das in Deutschland in der Zuständigkeit der <a href="Land_(Deutschland)" title="Land (Deutschland)">Bundesländer</a> fällt. Die entsprechenden <a href="Landeswassergesetz" title="Landeswassergesetz">Landeswassergesetze</a> enthalten jeweils einen <a href="Absatz_(Text)" title="Absatz (Text)">Passus</a> zu Stauanlagen bzw. Talsperren. Beispielsweise steht im NRW-Gesetz unter §75<sup id="cite_ref-NRW_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-NRW-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Talsperren sind Anlagen zum Anstauen eines Gewässers und zum dauernden Speichern von Wasser oder schlammigen Stoffen, bei denen die Höhe des Absperrbauwerks von der Sohle des Gewässers unterhalb des Absperrbauwerks oder vom tiefsten Geländepunkt im Speicher bis zur Krone mehr als fünf Meter beträgt und das Speicherbecken bis zur Krone gefüllt mehr als 100.000 Kubikmeter umfasst.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Deshalb fallen darunter nicht nur die ursprünglichen Sperren und Wehre in Gebirgstälern, sondern auch die Flachlandspeicher, die eine vergleichbare Lage im Hügelland einnehmen. Wird entgegen der genannten Definition nicht die ganze Talbreite, sondern nur der <a href="Fluss" title="Fluss">Fluss</a> durch ein <a href="Wehr_(Wasserbau)" title="Wehr (Wasserbau)">Wehr</a> abgesperrt und aufgestaut ist dies gemäß DIN 4048 eine <a href="Staustufe" title="Staustufe">Staustufe</a> oder Flusssperre. In <a href="Analogie_(Recht)" title="Analogie (Recht)">Analogie</a> gehören auch die begrenzenden Stauhaltungsdämme und <a href="Deich" title="Deich">Deiche</a> mit der gesamten Stauhaltung bis zur Stauwurzel dazu. Soweit vorhanden zählt auch ein <a href="Kraftwerk" title="Kraftwerk">Kraftwerk</a> oder eine Schiffs<a href="Schleuse" title="Schleuse">schleuse</a> zur Staustufe. Solche Speicherseen besitzen häufig einen Namen, der auf „see“ endet wie beispielsweise der <a href="Baldeneysee" title="Baldeneysee">Baldeneysee</a> in <a href="Essen" title="Essen">Essen</a>. Da die Wehrhöhe größer als fünf Meter ist, gilt der See verwaltungsmäßig und juristisch als <i>Talsperre</i> und muss daher allen Anforderungen und einschlägigen <a href="#Sicherheitsmaßnahmen">Sicherheitsmaßnahmen</a> zu Talsperren genügen. Entsprechend der Zuständigkeit wird dies von den Landes- oder <a href="Umweltamt" title="Umweltamt">Umweltämtern</a> überwacht. Bei kleineren Sperren werden die Unteren <a href="Wasserbeh%C3%B6rde" title="Wasserbehörde">Wasserbehörden</a> wie die <a href="Landkreis" title="Landkreis">Landkreise</a> und <a href="Kreisfreie_Stadt" title="Kreisfreie Stadt">Kreisfreien Städte</a> zuständig.
</p><p>In <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreich</a> werden die Stauseen oft als <i>Speicher</i> bezeichnet und gelten bei einem Speicherinhalt über 500.000 m³ als Talsperre. Eine <i>große</i> Talsperre besitzt dort grundsätzlich eine Höhe über Gründungssohle von mehr als 15 Metern oder weist bei Höhen zwischen 5 und 15 Metern ein Stauvolumen über drei Millionen Kubikmeter auf.<sup id="cite_ref-Austria_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-Austria-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das <i>Schweizer Talsperrenkommittee</i> listet die nationalen Talsperren unter ihrem Seenamen.<sup id="cite_ref-Schweiz_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schweiz-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im <a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">Englischen</a> ist der Begriff <i>dam</i> für eine Talsperre gebräuchlich, wobei <i>dam</i> sowohl für einen <a href="Staudamm" title="Staudamm">Staudamm</a> als auch für eine <a href="Staumauer" title="Staumauer">Staumauer</a> verwendet wird. Die <a href="Internationale_Kommission_f%C3%BCr_gro%C3%9Fe_Talsperren" title="Internationale Kommission für große Talsperren">Internationale Kommission für große Talsperren</a> (ICOLD=International Commission On Large Dams) benutzt das <a href="ICOLD-Kriterium" title="ICOLD-Kriterium">ICOLD-Kriterium</a> als <a href="Kriterium" title="Kriterium">Kriterium</a> für große Talsperren und listet insgesamt weltweit über 55.000 Talsperren.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ausbaugrad">Ausbaugrad</h3></div>
<p>Für die Speicherfunktion einer Talsperre ist der <i>Ausbaugrad</i> ein wichtiger Parameter. Es handelt sich hierbei um das Speichervolumen des Stauraumes dividiert durch das Volumen des Jahreszuflusses. Sehr gut ausgestattete Talsperren haben einen Ausbaugrad von 1,0 (100 %) oder mehr. Aber auch Talsperren mit einem Ausbaugrad von 0,3 (30 %) sind noch in der Lage, Hochwässer deutlich zu dämpfen und begrenzt Niedrigwasser aufzuhöhen. Es gibt auch Talsperren mit einem Ausbaugrad von 1 bis 2 %, doch können diese kaum zur Speicherbewirtschaftung genutzt werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Klassifizierung_der_Absperrbauwerke">Klassifizierung der Absperrbauwerke</h2></div>
<p>Man unterscheidet folgende Ausführungen der <a href="Absperrbauwerk" title="Absperrbauwerk">Absperrbauwerke</a>:
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Staudamm">Staudamm</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Staudamm" title="Staudamm">Staudamm</a></i></div>
<p>Die Talsperre wird aus Gestein und Erde aufgeschüttet. Die Stabilität des Bauwerks ist durch das Eigengewicht und den flachen <a href="B%C3%B6schung" title="Böschung">Böschungs</a>winkel gegeben. Bei der Abdichtung wird zwischen einer <i>Oberflächendichtung</i> und einer <i>Kerndichtung</i> unterschieden.
</p><p>Bei der <b>Oberflächendichtung</b> wird der Damm auf der Wasserseite zum Beispiel durch eine <a href="Lehm" title="Lehm">Lehm</a>- oder <a href="Ton_(Bodenart)" title="Ton (Bodenart)">Tonschicht</a> abgedichtet. Es gibt jedoch auch andere Ausführungen dieser Dichtungsart – wie etwa <a href="Asphalt" title="Asphalt">Asphaltschichten</a>. Der Nachteil bei dieser Ausführung ist, dass die Dichtung Witterungseinflüssen und Wellenschlag ausgesetzt ist und daher eher einem Verschleiß unterliegt.
</p><p>Bei der <b>Kerndichtung</b> befindet sich ein sogenannter Dichtriegel im Innern des Dammes. Der Nachteil dieser Ausführung ist, dass spätere Nachbesserungen oder Sanierungen erheblich erschwert sind. Darüber hinaus steht als <a href="Widerlager_(Bautechnik)" title="Widerlager (Bautechnik)">Widerlager</a> gegen die horizontal wirkenden Kräfte (der Wasserdruck ist gegen den Damm gerichtet) nur der Dammschüttkörper <i>hinter</i> der Kerndichtung zur Verfügung, denn der Wasserdruck wirkt auf die Dichtung. Damit kommen Dämme mit Oberflächendichtung mit weniger Dammschüttmaterial aus.
</p><p>Der Überlauf (<a href="Hochwasserentlastungsanlage" class="mw-redirect" title="Hochwasserentlastungsanlage">Hochwasserentlastungsanlage</a>) wird bei Erddämmen meist gemauert oder betoniert ausgeführt und möglichst auf gewachsenen Boden oder besser sogar auf Fels gegründet.
</p><p>Diese Sperren werden oft, aber nicht ausschließlich, für kleine Becken an kleinen Flüssen verwendet. Eine weitere Einsatzmöglichkeit sind auch große Talquerschnitte mit schwierigem Baugrund. Wenn aufgrund der Baugrundverhältnisse wie beispielsweise eine geringe Druckfestigkeit des anstehenden Bodens nur geringe Bodenpressungen möglich sind, ist die Dammkonstruktion wegen ihrer großen Aufstandsfläche eine der besten Lösungen für eine Talsperre.
</p>
<dl><dd>Beispiele:
<ul><li><a href="Trinkwassertalsperre_Frauenau" title="Trinkwassertalsperre Frauenau">Trinkwassertalsperre Frauenau</a></li>
<li><a href="G%C3%B6scheneralpsee" title="Göscheneralpsee">Stausee Göscheneralp</a></li>
<li><a href="Mattmarksee" class="mw-redirect" title="Mattmarksee">Mattmarksee</a></li></ul></dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gewichtsstaumauer">Gewichtsstaumauer</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Gewichtsstaumauer" class="mw-redirect" title="Gewichtsstaumauer">Gewichtsstaumauer</a></i></div>
<p>Diese Mauern werden im Kern aus Mauerwerk oder Beton hergestellt. Die Oberfläche wird abgedichtet und die Mauerkrone befestigt. Diese Talsperrenart hält dem Druck der Wassermassen allein auf Grund ihres Gewichtes stand.
</p>
<dl><dd>Beispiele:
<ul><li><a href="Grande_Dixence" class="mw-redirect" title="Grande Dixence">Grande Dixence</a></li>
<li><a href="Moosersperre" class="mw-redirect" title="Moosersperre">Moosersperre</a></li>
<li><a href="Rappbode-Talsperre" title="Rappbode-Talsperre">Rappbode-Talsperre</a></li>
<li><a href="Edersee" title="Edersee">Edertalsperre</a></li></ul></dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bogenstaumauer_oder_Gewölbestaumauer"><span id="Bogenstaumauer_oder_Gew.C3.B6lbestaumauer"></span>Bogenstaumauer oder Gewölbestaumauer</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Bogenstaumauer" title="Bogenstaumauer">Bogenstaumauer</a></i></div>
<p>Bei sehr hohen und nicht sehr breiten Tälern werden vorrangig Bogenstaumauern angewendet. Die Mauer ist nicht eben, sondern bildet einen gegen die Wasserseite vertikal und horizontal gespannten Bogen. Der durch das Wasser erzeugte Druck auf die Mauer wird über den Bogen auf die seitlich im Berg gelegenen Fundamente abgeleitet. Bei dieser Mauerform ist die Bindung an den Fels besonders wichtig. Bogenstaumauern werden beispielsweise bei Stauseen in der Schweiz und in Österreich am häufigsten angewendet.
</p>
<dl><dd>Beispiele:
<ul><li><a href="Maltakraftwerke#Speicher_Kölnbrein" title="Maltakraftwerke">Kölnbreintalsperre</a></li>
<li><a href="Drossensperre" class="mw-redirect" title="Drossensperre">Drossensperre</a></li>
<li><a href="Lac_de_Mauvoisin" title="Lac de Mauvoisin">Lac de Mauvoisin</a></li></ul></dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bogengewichtsmauer">Bogengewichtsmauer</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Bogengewichtsmauer" title="Bogengewichtsmauer">Bogengewichtsmauer</a></i></div>
<p>Als Mischform zwischen reinen Bogenstaumauern und Gewichtsstaumauern:
Ein Teil der Lasten wird über Bogenwirkung abgetragen, der Rest durch die Kragträgerwirkung der Mauer. Die notwendige Aufstandsfläche ist geringer als bei einer Gewichtsstaumauer. Die Vorteile sind gegenüber einer Gewichtsstaumauer eine geringere Masse und gegenüber einer Bogenstaumauer die geringere Belastung der Talflanken und geringere Wirkung des Schwindens des Betons.
</p>
<dl><dd>Beispiele:
<ul><li><a href="Hoover_Dam" title="Hoover Dam">Hoover Dam</a></li>
<li><a href="Sajano-Schuschensker_Stausee" title="Sajano-Schuschensker Stausee">Sajano-Schuschensker Stausee</a></li>
<li><a href="Okertalsperre" title="Okertalsperre">Okertalsperre</a></li>
<li><a href="Zervreilasee" title="Zervreilasee">Zervreilasee</a></li></ul></dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Pfeilerstaumauer">Pfeilerstaumauer</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Pfeilerstaumauer" class="mw-redirect" title="Pfeilerstaumauer">Pfeilerstaumauer</a></i></div>
<p>Eine Pfeilerstaumauer ist im Wesentlichen eine Betonstaumauer mit Pfeilern, die die Kräfte in den Untergrund ableiten, sowie mit materialsparenden Zwischenräumen.
</p>
<dl><dd>Beispiele:
<ul><li><a href="Lago_di_Lucendro" title="Lago di Lucendro">Lucendro</a></li>
<li><a href="Oleftalsperre" title="Oleftalsperre">Oleftalsperre</a></li>
<li><a href="Linachtalsperre" title="Linachtalsperre">Linachtalsperre</a></li></ul></dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bauwerke_und_Betriebseinrichtungen">Bauwerke und Betriebseinrichtungen</h2></div>
<ul><li>Viele Talsperren haben eine <a href="Vorsperre" title="Vorsperre">Vorsperre</a>, die ein <i>Vorbecken</i> aufstaut. Sinn der Vorsperre ist in der Regel, Fremd- und Trübstoffe sowie Sedimente von der Hauptsperre möglichst fernzuhalten. Darüber hinaus minimiert eine Vorsperre mit festem Dauerstau die nicht immer ästhetisch anmutenden trockenfallenden Uferzonen im <a href="Stauwurzel" title="Stauwurzel">Stauwurzelbereich</a>.</li>
<li>Das <a href="%C3%9Cberlaufbauwerk" title="Überlaufbauwerk">Überlaufbauwerk</a> beziehungsweise die <a href="Hochwasserentlastung" title="Hochwasserentlastung">Hochwasserentlastungsanlage</a> führt große Hochwässer schadlos am Absperrbauwerk vorbei.</li>
<li>Der <a href="Grundablass" title="Grundablass">Grundablass</a> dient der Regulierung des Wasserspiegels, insbesondere bei Hochwasser, bei Bautätigkeiten und bei einer völligen Entleerung der Talsperre.</li>
<li>Die <i>Betriebswasserentnahmeleitung</i> entnimmt im regulären Betrieb das Wasser für den Turbinenbetrieb, die Trinkwassergewinnung und/oder die Unterwasserabgabe. Sie kann baulich mit dem Grundablass verbunden sein, wird aber häufig als separate Leitung ausgeführt.</li>
<li>Die Nachsperre bzw. das <a href="Ausgleichsbecken" title="Ausgleichsbecken">Ausgleichsbecken</a> unterhalb der Hauptsperre gleicht unregelmäßige, durch Turbinenbetrieb zur Spitzenstromerzeugung entstandene Unterwasserabgaben aus und gewährleistet eine kontinuierliche Abgabe ins Unterwasser.</li>
<li>Mindestens ein Zulauf- und ein <a href="Pegel_(Wasserstandsmessung)" class="mw-redirect" title="Pegel (Wasserstandsmessung)">Unterwasserpegel</a> dokumentiert bei den größeren Talsperren die hydrologische Situation und die korrekte Betriebsweise.</li>
<li><i>Mess- und Kontrolleinrichtungen</i> zur Messung und Aufzeichnung des Wasserspiegels, der Verformung des Absperrbauwerkes, des Sickerwassers und des Wetters.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sicherheit">Sicherheit</h2></div>
<p>Talsperren-Katastrophen können enorme Schäden verursachen. Deshalb werden hohe Anforderungen an die Projekte, den Bau und den Betrieb sowie an die Kontrolle großer Stauanlagen gestellt. Mehrere mögliche Bedrohungen können zu einer Gefahrensituation führen:<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Verhaltensanomalie des Bauwerks (z. B. Verschiebung, Verformung) oder seines Untergrunds (z. B. Veränderung der <a href="Sickerstr%C3%B6mung" title="Sickerströmung">Sickerströmung</a>);</li>
<li><a href="Hangrutsch" class="mw-redirect" title="Hangrutsch">Hangrutschung</a> oder Massesturz (<a href="Bergsturz" title="Bergsturz">Bergsturz</a>, Gletscherabbruch) in den Stauraum;</li>
<li>extremes <a href="Hochwasser" title="Hochwasser">Hochwasser</a>;</li>
<li>stärkeres <a href="Erdbeben" title="Erdbeben">Erdbeben</a>;</li>
<li>Sabotage oder militärische Einwirkung.</li></ul>
<p>Die drei ersten Bedrohungen werden in der Regel früh erkannt, so dass Maßnahmen ergriffen werden können, bevor die Bevölkerung evakuiert werden muss (bei Hangrutschungen beispielsweise das Anlegen von <a href="Drainage_(technische_Systeme)" title="Drainage (technische Systeme)">Drainagen</a> oder das vorsorgliche Absenken des Stausees).
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Liste_von_Stauanlagenunf%C3%A4llen" title="Liste von Stauanlagenunfällen">Liste von Stauanlagenunfällen</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sicherheitsmaßnahmen"><span id="Sicherheitsma.C3.9Fnahmen"></span>Sicherheitsmaßnahmen</h3></div>
<p>Die in der Regel gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitskonzepte umfassen:
</p>
<ul><li>die konstruktive Sicherheit, die eine entsprechende Planung und Realisierung der Anlagen voraussetzt;</li>
<li>die Überwachung, welche die Einrichtung einer straffen Überwachungsorganisation voraussetzt;</li>
<li>das Notfallkonzept, das entsprechende Vorbereitungen für den Gefährdungsfall voraussetzt.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Konstruktive_Sicherheit">Konstruktive Sicherheit</h4></div>
<p>Die konstruktive Sicherheit wird dadurch gewährleistet, dass die Anlagen so geplant und realisiert werden, dass sie allen vorhersehbaren Last- und Gebrauchsfällen sicher standhalten. Bei der Planung sind alle Einwirkungen, die eine Stauanlage beeinflussen können, zu berücksichtigen. Man unterscheidet zwischen ständigen Einwirkungen, wie dem Eigengewicht, veränderlichen Einwirkungen, wie dem <a href="Wasserdruck" title="Wasserdruck">Wasserdruck</a> oder <a href="Sedimente" class="mw-redirect" title="Sedimente">Sedimenten</a>, klimatischen Einwirkungen und schließlich zufälligen Einwirkungen, wie Hochwasser oder Erdbeben.
</p><p>Um bei Bedarf den Wasserspiegel absenken oder einen See in kürzester Zeit leeren und, wenn nötig, auch leer halten zu können, müssen entsprechende konstruktive Vorkehrungen (Grundablass) getroffen werden. Überdies muss jede Stauanlage auch bei vollem Becken die Hochwasser über eine Hochwasserentlastung sicher abführen oder durch einen entsprechenden Freiraum im Staubecken vollständig zurückhalten können.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Überwachung"><span id=".C3.9Cberwachung"></span>Überwachung</h4></div>
<p>Die regelmäßige und genaue Überwachung der Stauanlagen soll es erlauben, jede Beeinträchtigung ihrer Sicherheit rechtzeitig erkennen zu können. Dies erfolgt in der Regel durch visuelle Kontrollen, Direktmessungen und Funktionsproben der beweglichen Abschluss- und der Entleerungsvorrichtungen. Die Überwachung umfasst:
</p>
<ul><li><b>Hochwasserentlastung:</b> Die <a href="Hochwasserentlastung" title="Hochwasserentlastung">Hochwasserentlastung</a> dient dem kontrollierten Ableiten von Hochwässern für den Fall, dass der Speicher bereits voll ist und im Einzugsgebiet des Speichers sehr viel Regen fällt. Durch Öffnungen in der Staumauerkrone, über die eine Brücke führt, kann das Wasser im Hochwasserfall geordnet abfließen.</li>
<li><b>Grundablässe:</b> Durch die <a href="Grundablass" title="Grundablass">Grundablässe</a> kann der Speicher bei Gefahr rasch geleert werden.</li>
<li><b>Überwachung durch Begehung:</b> Die visuellen Kontrollen erlauben nicht nur, den Zustand der Stauanlage und der zugehörigen Nebenbauwerke (<a href="Verwitterung" title="Verwitterung">Verwitterung</a> der Materialien, Rissbildung usw.) zu überprüfen, sondern auch denjenigen der sichtbaren Bauteile der <a href="Fundament" title="Fundament">Fundamente</a> und der Abstützung der Flanken des Stauraumes. Weltweit werden gegen 70 Prozent der besonderen Ereignisse bei Stauanlagen durch visuelle Kontrollen festgestellt.</li>
<li><b>Messtechnische Überwachung</b>
<dl><dd>Mit einem umfangreichen Messsystem wird erfasst, wie die Talsperre auf die Wasserdruckbelastung und andere äußere Einflüsse reagiert.
<ul><li><b>Wetterstationen:</b> <a href="Wetterstation" title="Wetterstation">Wetterstationen</a> liefern Temperatur- und Niederschlagswerte. Sie werden gebraucht, um das Verhalten der Sperre beurteilen zu können. Die Wetterwerte werden aber auch benötigt, um den Speicherinhalt optimal zu nutzen.</li>
<li><b>Geodätische Messungen:</b> Mindestens einmal jährlich werden geodätische Messungen durchgeführt. Das sind absolute Lage- und Höhenmessungen.</li>
<li><b>Wassermessungen:</b> Das Messen der <a href="Sickerwasser" title="Sickerwasser">Sickerwässer</a> ist bei Talsperren besonders wichtig. Vor allem der Untergrund von Sperren ist nie vollständig dicht. Sickerwässer im Untergrund gehören zum normalen Betrieb von Talsperren. Die Sickerwässer lassen Rückschlüsse auf Veränderungen im Sperrenkörper und im Sperrenuntergrund zu. Der Wasserdruck im Fundament von Sperren hat als <a href="Sohlenwasserdruck" title="Sohlenwasserdruck">Sohlenwasserdruck</a> bei Gewichtsmauern besondere Bedeutung. Er wirkt aus dem Gebirgsfundament auf den Sperrenkörper. Durch ausreichendes Ableiten des Sickerwassers wird die Standsicherheit der Sperre gewährleistet. Der Druck auf die Sohle der Sperre wird ständig mit <a href="Piezometer" title="Piezometer">Piezometern</a> oder Manometern gemessen.</li>
<li><b>Verformungsmessungen:</b> Das Messen der <a href="Verformung" title="Verformung">Verformungen</a> beruht auf dem physikalischen Prinzip, dass sich jedes Bauwerk verformt, wenn es belastet wird. Staumauern werden durch Wasserdruck und Temperaturschwankungen belastet. Die dadurch auftretenden Verformungen bei Talsperren sind jedoch so gering, dass sie mit freiem Auge nicht zu erkennen sind. Beispielsweise betrug die Durchbiegung der Bogenstaumauer des <a href="Stausee_Kops" title="Stausee Kops">Kopssees</a> beim ersten Vollstau bis zu 55 mm.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit Hilfe verschiedener Spezialinstrumente werden alle Bewegungen registriert. Eine Maßnahme ist beispielsweise die so genannte <a href="Fugenspaltmessung" title="Fugenspaltmessung">Fugenspaltmessung</a>.</li>
<li><b>Extensometermessung:</b> Bei der <a href="Extensometer" class="mw-redirect" title="Extensometer">Extensometermessung</a> wird die Längenänderung der Staumauer in verschiedene Richtungen der Staumauer registriert.</li>
<li><b>Lotmessung:</b> Mit einem <a href="Lot_(Werkzeug)" class="mw-redirect" title="Lot (Werkzeug)">Lot</a> im Innern der Staumauer wird gemessen, ob sich die Dammkrone horizontal verschiebt.</li>
<li><b>Inklinometermessung:</b> Das <a href="Inklinometer" class="mw-redirect" title="Inklinometer">Inklinometer</a> misst mögliche Veränderungen des Neigungswinkels einer Staumauer.</li></ul></dd></dl></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Notfallkonzept">Notfallkonzept</h4></div>
<p>Zudem ist in vielen Ländern die Erstellung eines Notfallkonzepts vorgeschrieben, damit die Bewohner unterhalb einer Stauanlage informiert und im Bedarfsfall evakuiert werden können. In der Schweiz bestehen für die Nahzone der 62 Stauanlagen von mehr als 2 Millionen m³ Stauraum <a href="Sirene_(Ger%C3%A4t)" title="Sirene (Gerät)">sirenenbasierte</a> <a href="Wasseralarm" title="Wasseralarm">Wasseralarmsysteme</a>. Als Nahzone gilt das Gebiet, das bei plötzlichem totalem Bruch der Anlage innerhalb von zwei Stunden überflutet wird.
</p><p>In Vorarlberger <a href="Montafon" title="Montafon">Montafon</a>, <a href="Brandnertal" title="Brandnertal">Brandner Tal</a> und <a href="Walgau" title="Walgau">Walgau</a> gibt es ein <a href="Typhon_(Schiffbau)" title="Typhon (Schiffbau)">Typhon</a>-Warnsystem des mehrere Stauseen betreibenden Stromerzeugers <a href="Illwerke_vkw" title="Illwerke vkw">Illwerke vkw</a>, das einmal im Jahr erprobt und im Ernstfall mit Rundfunkdurchsagen ergänzt wird.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sicherheitsregeln_in_den_einzelnen_Ländern"><span id="Sicherheitsregeln_in_den_einzelnen_L.C3.A4ndern"></span>Sicherheitsregeln in den einzelnen Ländern</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Deutschland">Deutschland</h4></div>
<p>Die Überwachung findet in Deutschland in Abstimmung mit der staatlichen Aufsichtsbehörde des jeweiligen Bundeslandes statt. Einmal im Jahr erfolgt eine Talsperrenschau. Die Aufsichtsbehörde besichtigt mit dem Betreiber den Staudamm mit den dazugehörenden Anlagen. Jährlich muss für jede Talsperre ein <a href="Sicherheitsbericht_f%C3%BCr_Stauanlagen" title="Sicherheitsbericht für Stauanlagen">Sicherheitsbericht</a> erstellt werden. Grundlage für den Bericht ist das vom DVWK (Deutscher Verband für Wasserwirtschaft und Kulturbau) herausgegebene Merkblatt 231 „Leitfaden Sicherheitsbericht Talsperren“. In größeren Abständen (ca. alle 10 Jahre) müssen die Talsperren einer vertieften Überprüfung unterzogen werden.
</p><p>Für jede Talsperre existiert ein „Talsperrenbuch“ mit folgenden Bestandteilen:
</p>
<ul><li>Angaben und Entscheidungen aus der Planungs- und Bauzeit</li>
<li>Zusammenstellung der Antrags- und Genehmigungsunterlagen</li>
<li>Beschreibung der Gesamtanlage</li>
<li>Beschreibung der Einzelbauwerke</li>
<li>Betrieb und Unterhaltung</li>
<li>Zeichnerische Darstellung</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Österreich"><span id=".C3.96sterreich"></span>Österreich</h4></div>
<p>In Österreich ist für die Beurteilung der Sicherheit sowohl von neu zu errichtenden Talsperren, als auch für die weitere Genehmigung einer bestehenden Anlage, die <a href="Staubeckenkommission" title="Staubeckenkommission">Staubeckenkommission</a><sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zuständig. Die Überwachung der Sicherheit einer Talsperre obliegt der Eigentümerin, allerdings werden auch von staatlichen Organen unabhängige Sicherheitsüberprüfungen durchgeführt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nebenwirkungen">Nebenwirkungen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ökologische_Risiken"><span id=".C3.96kologische_Risiken"></span>Ökologische Risiken</h3></div>
<p>Talsperrenbauten sind mit erheblichen ökologischen Veränderungen und Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft verbunden. Das natürliche <a href="Flie%C3%9Fgew%C3%A4sser" title="Fließgewässer">Fließgewässer</a>regime wird in der Regel erheblich verändert und stört radikal die <a href="%C3%96kologische_Durchg%C3%A4ngigkeit" title="Ökologische Durchgängigkeit">Ökologische Durchgängigkeit</a>. Eine ungehinderte <a href="Fischwanderung" title="Fischwanderung">Wanderung</a> von <a href="Fische" title="Fische">Fischen</a> und wirbellosen <a href="Mikroorganismus" title="Mikroorganismus">Kleinlebewesen</a> stromauf und stromab wird nachhaltig unterbunden. In Europa gilt dafür die <a href="Richtlinie_2000/60/EG_(Wasserrahmenrichtlinie)" title="Richtlinie 2000/60/EG (Wasserrahmenrichtlinie)">Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)</a> aus dem Jahr 2000, die für alle Fließgewässer eine <i>lineare Durchgängigkeit</i> fordert, um einen „guten <a href="%C3%96kologie" title="Ökologie">ökologischen</a> Zustand“ zu erreichen, der vom Menschen nur gering beeinflusst ist.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Risiken wachsen mit der Größe der Talsperre. Mehrere Nationen und internationale Banken sind zu dem Schluss gekommen, dass die Langzeitfolgen von Großstaudämmen nicht vorhersehbar sind. Wo sie vorhersehbar waren, wurden Studien teilweise nicht veröffentlicht. Belegt ist dies in Deutschland durch die Nichtveröffentlichung von Gutachten für eine <a href="Hermes-B%C3%BCrgschaft" class="mw-redirect" title="Hermes-Bürgschaft">Hermes-Bürgschaft</a> für den <a href="Ilisu-Staudamm" class="mw-redirect" title="Ilisu-Staudamm">Ilisu-Staudamm</a>.
</p><p>Die <a href="USA" class="mw-redirect" title="USA">USA</a> haben erklärt, keine Großstaudämme mehr zu realisieren, da die ökologischen Schäden zu groß seien. Schon heute investiere man Milliarden Dollar, um die Auswirkungen der bestehenden Dammbauten zu lindern. <a href="Volksrepublik_China" title="Volksrepublik China">China</a> dagegen verwirklichte den <a href="Drei-Schluchten-Damm" class="mw-redirect" title="Drei-Schluchten-Damm">Drei-Schluchten-Damm</a> trotz der Warnungen vieler Wissenschaftler und Politiker vor den Folgen des Staudammbaus. Dort wurden die Hauptgegner – von Umsiedlung betroffene Bevölkerung, Umweltschützer, Politiker und das Militär – mit verschiedenen Mitteln politisch ruhiggestellt. Die Berichterstattung über die bereits eingetretenen Folgen wie Hangabgänge und Wasserverschmutzung wurde behindert. Nach jahrelangen Druck von Gewässerforschern und Naturschützern zum Rückbau von „überflüssigen Dämmen und Wehren“ wurden in den USA seit 1990 insgesamt rund 1.400 Stauwerke zurückgebaut, davon wurden 82 Dämme im Jahr 2018 abgerissen. In Schweden wurden in dieser Zeit 1.600 und in Frankreich 2.400 zumeist kleinere Bauwerke demontiert. Sie wurden als Wasserspeicher nicht mehr benötigt oder beeinträchtigten die Ökosysteme schwer. Nach Darstellung der Umweltorganisation <i>Dam Removal Europe</i> gibt es in Frankreich, Großbritannien, Polen und Spanien 30.000 entbehrliche Wehre, die als unnatürliche Barrieren für den schlechten ökologischen Zustand europäischer Flüsse verantwortlich seien.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei <a href="Speicherkraftwerk_(Wasser)" class="mw-redirect" title="Speicherkraftwerk (Wasser)">Speicherkraftwerken</a>, die meist im <a href="Schwallbetrieb" title="Schwallbetrieb">Schwallbetrieb</a> gefahren werden, besteht die Gefahr einer sogenannten <a href="Schwallwasser" title="Schwallwasser">Schwallwasserbildung</a>: Bei abgeschaltetem Kraftwerk ist das Unterwasser fast trocken, bei laufendem Betrieb sind im Fluss hochwasserähnliche Zustände. Neben den ökologischen Auswirkungen eines derartigen Betriebes ist es hier auch denkbar, dass Menschen durch den plötzlich einsetzenden Wasserschwall gefährdet werden.
</p><p>Neben der Gefahr eines Dammbruchs wird in einigen Gebieten auch die Gefahr der Auslösung von <a href="Erdbeben" title="Erdbeben">Erdbeben</a> („<a href="Induzierte_Seismizit%C3%A4t" title="Induzierte Seismizität">reservoir induced seismicity</a>“) <a href="Hypothese" title="Hypothese">vermutet</a>.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Talsperren, die einem Speicherbetrieb unterliegen, haben jahreszeitlich bedingt wechselnde Wasserstände. Die trockenfallenden Uferflächen weisen oft nur eine geringe oder gar keine Vegetation auf, bestehen dann aus Geröll oder Schlamm und werden von manchen Kritikern „Mondlandschaften“ genannt. In einigen Talsperren haben sich aber extrem seltene Pflanzen auf genau diesen Flächen ausgebreitet und benötigen für ihren Fortbestand weiterhin wechselnde Wasserstände. Hierzu gehören zum Beispiel <a href="Strandling" class="mw-redirect" title="Strandling">Strandling</a>, <a href="Hirschsprung_(Pflanze)" title="Hirschsprung (Pflanze)">Hirschsprung</a> und <a href="Quirlige_Knorpelmiere" class="mw-redirect" title="Quirlige Knorpelmiere">Quirlige Knorpelmiere</a>.<sup id="cite_ref-Teicke_22-0" class="reference"><a href="#cite_note-Teicke-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Geschiebeführung_und_Sedimente"><span id="Geschiebef.C3.BChrung_und_Sedimente"></span>Geschiebeführung und Sedimente</h3></div>
<p>Das den Stauseen zufließende Wasser enthält stets auch Feststoffe in Form von Partikeln, aber auch Geröll, die sich während des Stillstands im Stauraum absetzen. Im <a href="Gigerwaldsee" title="Gigerwaldsee">Gigerwaldsee</a> beispielsweise steigt der Boden am Stauseegrund daher jährlich um 40 cm.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die <a href="Sedimentation" title="Sedimentation">Sedimentierung</a> kann den Betrieb einiger Talsperren stark beeinträchtigen. Obwohl weiterhin Talsperren errichtet werden, stagniert das Gesamtstauvolumen der Stauseen auf der Erde, da sich Stauräume immer mehr mit Sediment zusetzen. So ist der <a href="Stausee_El_Mansour_Eddahbi" title="Stausee El Mansour Eddahbi">Stausee El Mansour Eddahbi</a> und auch der <a href="Gezhouba-Staudamm" class="mw-redirect" title="Gezhouba-Staudamm">Gezhouba-Staudamm</a> bereits zur Hälfte versandet.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Um dem entgegenzuwirken, kann mittels ökologisch problematischer <a href="Stauraumsp%C3%BClung" title="Stauraumspülung">Stauraumspülung</a> oder <a href="Schwimmbagger" class="mw-redirect" title="Schwimmbagger">Schwimmbaggern</a> o. ä. regelmäßig angefallenes Sediment entfernt werden, letzteres verursacht jedoch nicht selten ein Entsorgungsproblem. Im Unterlauf unterhalb des Stausees kann sich das Gewässer hingegen aufgrund fehlender Sedimentfracht deutlich vertiefen. Die Ausprägung von Sedimentproblemen ist stark abhängig von der Nutzung, der Vegetation und des Geländereliefs des Einzugsgebietes und kann daher sehr unterschiedlich ausfallen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Auswirkungen_auf_Makro-_und_Mikroklima">Auswirkungen auf Makro- und Mikroklima</h3></div>
<p>Aufgrund des <a href="Albedo" title="Albedo">Albedo</a>-Effekts können Speicherseen zur Erwärmung des lokalen Klimas beitragen, wodurch es Jahre, teils Jahrzehnte dauert, bis Speicherkraftwerke einen positiven Klimaschutzeffekt aufweisen, insbesondere in den <a href="Tropen" title="Tropen">Tropen</a>.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch kann sich <a href="Anaerob" class="mw-redirect" title="Anaerob">anaerob</a> zersetzende Biomasse erhebliche Mengen <a href="Methan" title="Methan">Methan</a> freisetzen, welches stärkere Treibhauswirkung pro Gramm erzeugt als CO<sub>2</sub>.
</p><p>Aus anderer Sicht ist aber der Einfluss solcher Faktoren auf die <a href="Globale_Erw%C3%A4rmung" title="Globale Erwärmung">globale Erwärmung</a> wissenschaftlich gesehen eher vernachlässigbar. Auch bei lokaler Betrachtungsweise integraler Effekte ist die vergleichsweise hohe Wärmekapazität von Wasser gegenüber der Landmasse dominant. Dadurch werden sowohl die täglichen, als auch die saisonalen Temperaturschwankungen gedämpft (siehe unten). Mit gekoppelten numerischen Modellen erhofft man sich, zukünftig zu einer ganzheitlichen Perspektive gelangen zu können, um weitergehende Aussagen zur Rolle von Stauseen und damit verbundenen Effekten bzw. Aktivitäten im regionalen und globalen Kontext machen zu können.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Durch die hohe <a href="W%C3%A4rmekapazit%C3%A4t" title="Wärmekapazität">Wärmekapazität</a> von Wasser und die enormen Mengen an Energie, die benötigt werden, um den Aggregatszustand von Wasser von fest nach flüssig bzw. von flüssig nach gasförmig zu verändern (und welche beim umgekehrten Vorgang wieder frei werden), haben große Wasserflächen – darunter auch große Stauseen – einen moderierenden Einfluss auf das lokale Klima. Im Vergleich zur Situation vor Entstehung des Stausees werden Sommer im Schnitt weniger warm und Winter im langjährigen Mittel weniger kalt. Gleichzeitig ist mit vermehrtem Niederschlag zu rechnen, dies kann jedoch durch Winde, Hanglagen o. ä. lokal komplex und unvorhergesehen beeinflusst werden. Der Effekt ist (auf geringerer Skala) vergleichbar mit <a href="Ozeanisches_Klima" class="mw-redirect" title="Ozeanisches Klima">ozeanischem Klima</a>. Zusätzlich bietet eine flache Seeoberfläche weniger Hindernisse für Winde als ein besiedeltes und bewaldetes Tal, sodass sich Winde in Stärke und Richtung ändern können. Je größer die Wasseroberfläche, desto größer sind diese Effekte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Soziale_und_gesellschaftliche_Folgen">Soziale und gesellschaftliche Folgen</h3></div>
<p>Talsperrenbauten sind meist Großbauwerke, die ein behördliches, bei größeren Vorhaben auch politisches Bewilligungsverfahren durchlaufen müssen. Neben ökologischen Aspekten sind auch gesellschaftliche und soziale Folgen unübersehbar – insbesondere dann, wenn eine namhafte Anzahl Personen umgesiedelt werden müssen, da ihr bisheriger Lebensraum überflutet wird. Bei eher kleineren Bauten sind auch soziale Veränderungen nicht zu vernachlässigen. Dazu zählen auch Unternehmen, die erst durch den gelieferten Strom des Kraftwerks, für das die Talsperre gebaut wurde, angesiedelt werden. Kleinere Talsperren als Wasserspeicher können auch soziale Umwälzungen nach sich ziehen, wenn z. B. in einer ariden Gegend nun Landwirtschaft möglich wird.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weltweit">Weltweit</h3></div>
<p>Die älteste noch teilweise erhaltene Talsperre der Erde ist das <a href="Sadd-el-Kafara" class="mw-redirect" title="Sadd-el-Kafara">Sadd-el-Kafara</a> im <a href="Wadi" title="Wadi">Wadi</a> el Garawi bei Kairo, Ägypten (verschiedenen Angaben zufolge zwischen 2950 und 2500 v. Chr. erbaut).
</p><p>Ein Vorläufer heutiger Talsperren war das kupferzeitliche <a href="Trinkwasserreservoir_von_Jawa" title="Trinkwasserreservoir von Jawa">Trinkwasserreservoir von Jawa</a> im heutigen Jordanien mit einem Erd- und Steindamm, das auf das 4. Jahrtausend vor Christus datiert wird und das zur Bewässerung und zur Wasserversorgung gebaut wurde.
</p><p>Weitere bedeutende große Talsperrenbauten des Altertums sind <a href="Nimrods_Staudamm" title="Nimrods Staudamm">Nimrods Staudamm</a> in Mesopotamien, der um 2000 v. Chr. südlich von Samarra gebaut wurde, um den Tigris umzuleiten, der <a href="Staudamm_von_Ma'rib" title="Staudamm von Ma'rib">Staudamm von Ma'rib</a> um 750 v. Chr. im Jemen, der 31 m hohe Staudamm <a href="Anfengtang" class="mw-redirect" title="Anfengtang">Anfengtang</a> von 591 v. Chr. in China, der 34 m Damm Paskanda Ulpotha auf Sri Lanka von 460 v. Chr., der 30 m hohe Steinkastendamm von Gukow in China von 240 v. Chr., und die römische <a href="Staumauer_von_Subiaco" title="Staumauer von Subiaco">Staumauer von Subiaco</a> die etwa 60 n. Chr. gebaut wurde und mit 40 bis 50 m bis 1305 die höchste der Welt war.
</p><p>Die <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Römer</a> errichteten Talsperren vor allem in den trockenen Randbereichen ihres Imperiums. Ihre Ingenieure führten zahlreich innovative Konzepte in den Talsperrenbau ein, darunter die ersten Bogengewichtsmauern, Bogenstaumauern, Pfeilerstaumauern und Vielfachbogenmauern (siehe <a href="R%C3%B6mische_Talsperre" class="mw-redirect" title="Römische Talsperre">Römische Talsperre</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschland_2">Deutschland</h3></div>
<p>Die ältesten Talsperren Deutschlands sind:
</p>
<ul><li><a href="Mittlerer_Pfauenteich" title="Mittlerer Pfauenteich">Mittlerer Pfauenteich</a> (1298)</li>
<li><a href="Gr%C3%A4fingr%C3%BCnder_Teich" title="Gräfingründer Teich">Gräfingründer Teich</a> (vor 1310)</li>
<li><a href="Greifenbachstauweiher" title="Greifenbachstauweiher">Greifenbachstauweiher</a> (1396)</li>
<li><a href="Gro%C3%9Fer_Galgenteich" title="Großer Galgenteich">Großer Galgenteich</a> (1465)</li>
<li><a href="Filzteich" title="Filzteich">Filzteich</a> (1485)</li>
<li><a href="Oberer_Gro%C3%9Fhartmannsdorfer_Teich" title="Oberer Großhartmannsdorfer Teich">Oberer Großhartmannsdorfer Teich</a> (1593)</li>
<li><a href="Oberer_Kiliansteich" title="Oberer Kiliansteich">Oberer Kiliansteich</a> (1610)</li>
<li><a href="Teufelsteich" title="Teufelsteich">Teufelsteich</a> (1696)</li>
<li><a href="Birnbaumteich" title="Birnbaumteich">Birnbaumteich</a> (1699)</li>
<li><a href="Wilhelmsthaler_See" title="Wilhelmsthaler See">Wilhelmsthaler See</a> (1712)</li>
<li><a href="Oderteich" title="Oderteich">Oderteich</a> (1722)</li></ul>
<p>Älteste Trinkwassertalsperre Deutschlands ist die <a href="Eschbachtalsperre" title="Eschbachtalsperre">Eschbachtalsperre</a> in <a href="Remscheid" title="Remscheid">Remscheid</a> (1891). Ihrem Bau folgten in rascher Folge weitere Talsperren (siehe <a href="Liste_von_Talsperren_in_Deutschland" title="Liste von Talsperren in Deutschland">Liste von Talsperren in Deutschland</a><sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>): bis Ende 1914 wurden etwa 37 Talsperren fertiggestellt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Österreich_2"><span id=".C3.96sterreich_2"></span>Österreich</h3></div>
<p>In <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreich</a> sind Talsperren zumeist als Wasserkraftwerke ausgeführt und werden von Energieversorgungsunternehmen betrieben, da die (Trink-)Wasserversorgung nie ein Problem darstellte. Kleinere Sperrbauwerke wurden im ausgehenden Mittelalter im Rahmen des <a href="Holztrift" class="mw-redirect" title="Holztrift">Holztriftes</a> errichtet, wobei später mit der <a href="Chorinsky-Klause" title="Chorinsky-Klause">Chorinsky-Klause</a> oder der <a href="Prescenyklause" title="Prescenyklause">Prescenyklause</a> beachtliche Dimensionen erreicht wurden. Die <a href="Seeklause_in_Steeg" title="Seeklause in Steeg">Seeklause</a> in <a href="Bad_Goisern_am_Hallst%C3%A4ttersee" title="Bad Goisern am Hallstättersee">Steeg</a> aus dem 16. Jahrhundert diente der Regulierung des Wasserstandes des <a href="Hallst%C3%A4tter_See" title="Hallstätter See">Hallstätter Sees</a>. In <a href="Wien" title="Wien">Wien</a> wurde die Wasserversorgung bereits im 16. Jahrhundert durch Wasserleitungen sichergestellt (siehe: <a href="Wiener_Wasserversorgung" title="Wiener Wasserversorgung">Wiener Wasserversorgung</a>). Das Wasser der zwischen 1895 und 1898 errichtete Talsperre des <a href="Wienerwaldsee" title="Wienerwaldsee">Wienerwaldsees</a> wurde zu Beginn als Nutzwasser an die Stadt Wien verkauft. Nach entsprechenden Umbauten wurde dem See später zwar auch Trinkwasser entnommen, heute dient der Stausee als Rückhaltebecken und der Naherholung. Die ersten Talsperren für Wasserkraftwerke wurden knapp nach dem Ersten Weltkrieg in <a href="Kraftwerk_Erlaufboden" title="Kraftwerk Erlaufboden">Erlaufboden</a>, Enzigerboden und am <a href="Spullersee" title="Spullersee">Spullersee</a> errichtet, alle für den <a href="Bahnstrom" title="Bahnstrom">Bahnstrom</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweiz">Schweiz</h3></div>
<p>Im 19. Jahrhundert, mit dem Beginn der Industrialisierung, wurde in der Schweiz mit dem Bau zahlreicher Stauanlagen für die Stromerzeugung begonnen. Am Anfang wurden größere Laufkraftwerke an den Flüssen des <a href="Mittelland_(Schweiz)" title="Mittelland (Schweiz)">Mittellandes</a> gebaut, später folgten Speicherwerke im Alpenraum. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden bemerkenswerte Anlagen: die Stauanlage von <a href="Lac_de_Montsalvens" title="Lac de Montsalvens">Montsalvens</a>, die erste Bogenstaumauer Europas, oder die <a href="W%C3%A4gitalersee" title="Wägitalersee">Stauanlage Schräh</a>, die weltweit erste Anlage mit einer Höhe über 100 m. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte der Bau von Stauanlagen einen großen Aufschwung. Am meisten wurde in den Jahren 1950 bis 1970 gebaut. In dieser Periode wurden Talsperren mit Höhen von über 200 m realisiert (<a href="Grande_Dixence" class="mw-redirect" title="Grande Dixence">Grande Dixence</a>, <a href="Lac_de_Mauvoisin" title="Lac de Mauvoisin">Mauvoisin</a>, <a href="Tenero-Contra" title="Tenero-Contra">Contra</a>, <a href="Lago_di_Luzzone" title="Lago di Luzzone">Luzzone</a>). Heute, am Anfang des 21. Jahrhunderts, ist die Periode des intensiven Baus von Stauanlagen praktisch abgeschlossen. Neu gebaut werden vor allem noch Anlagen für den Hochwasserschutz oder für die Erzeugung von künstlichem Schnee sowie Geschiebesammler.
</p><p>Die Sicherheit der großen und der mittleren Stauanlagen (rund 190 Anlagen) wird vom Bund überwacht. Davon dienen 86 Prozent der Produktion elektrischer Energie, die übrigen vor allem der Wasserversorgung (Trinkwasser, Bewässerung) oder dem Rückhalt von Hochwasser, Geschiebe oder Lawinen. Darüber hinaus gibt es mehrere Hundert kleinere Anlagen. Davon dient ein großer Teil keinem besonderen Zweck mehr (z. B. weil die Stromproduktion eingestellt wurde).<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Liste_der_Speicherseen_in_der_Schweiz" title="Liste der Speicherseen in der Schweiz">Liste der Speicherseen in der Schweiz</a></li>
<li><a href="Liste_von_Talsperren_in_Deutschland" title="Liste von Talsperren in Deutschland">Liste von Talsperren in Deutschland</a></li>
<li><a href="Liste_der_Stauseen_in_%C3%96sterreich" title="Liste der Stauseen in Österreich">Liste der Stauseen in Österreich</a></li>
<li><a href="Liste_von_Talsperren_der_Welt" title="Liste von Talsperren der Welt">Liste von Talsperren der Welt</a></li>
<li><a href="Liste_der_gr%C3%B6%C3%9Ften_Stauseen_der_Erde" title="Liste der größten Stauseen der Erde">Liste der größten Stauseen der Erde</a></li>
<li><a href="Liste_der_gr%C3%B6%C3%9Ften_Talsperren_der_Erde" title="Liste der größten Talsperren der Erde">Liste der größten Talsperren der Erde</a></li>
<li><a href="Liste_von_durch_Stauseen_%C3%BCberfluteten_Orten_in_der_Schweiz" title="Liste von durch Stauseen überfluteten Orten in der Schweiz">Liste von durch Stauseen überfluteten Orten in der Schweiz</a></li>
<li><a href="Liste_der_Staud%C3%A4mme_und_Stauseen_in_Namibia" class="mw-redirect" title="Liste der Staudämme und Stauseen in Namibia">Liste der Staudämme und Stauseen in Namibia</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Peter Rißler: <cite style="font-style:italic">Talsperrenpraxis</cite>. 1. Auflage. R. Oldenbourg, München und Wien 1998, ISBN 3-486-26428-1.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Talsperre&rft.au=Peter+Ri%C3%9Fler&rft.btitle=Talsperrenpraxis&rft.date=1998&rft.edition=1.&rft.genre=book&rft.isbn=3486264281&rft.place=M%C3%BCnchen+und+Wien&rft.pub=R.+Oldenbourg" style="display:none"> </span></li>
<li>Mathias Döring: <i>Stauanlagen.</i> In: <i>Taschenbuch der Wasserwirtschaft.</i> 9. Auflage. Springer Fachmedien, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-528-12580-6.</li>
<li>Benjamin Brendel: <cite style="font-style:italic">Staudämme</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Vernetzt, Wege und Räume der Infrastruktur</cite> (= <cite style="font-style:italic">Moderne Regional</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>17</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>). 2017 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.moderne-regional.de/fachbeitrag-staudaemme">moderne-regional.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Talsperre&rft.atitle=Staud%C3%A4mme&rft.au=Benjamin+Brendel&rft.btitle=Vernetzt%2C+Wege+und+R%C3%A4ume+der+Infrastruktur&rft.date=2017&rft.genre=book&rft.series=Moderne+Regional" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="Deutsches_Talsperrenkomitee" title="Deutsches Talsperrenkomitee">Deutsches Talsperrenkomitee</a>: <cite style="font-style:italic">Talsperren in Deutschland</cite>. Springer Vieweg, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-8348-1447-0.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Talsperre&rft.au=Deutsches+Talsperrenkomitee&rft.btitle=Talsperren+in+Deutschland&rft.date=2013&rft.genre=book&rft.isbn=9783834814470&rft.place=Wiesbaden&rft.pub=Springer+Vieweg" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Talsperre" class="extiw external" title="wikt:Talsperre">Wiktionary: Talsperre</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Dams?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Talsperren</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://structurae.net/de/bauwerke/stauanlagen">Stauanlagen und Absperrbauwerke</a> bei <a href="Structurae" title="Structurae">Structurae</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://swissdams.ch/de/les-barrages/les-differents-types-de-barrages">Bauweisen von Stauwerken</a> swissdams.ch</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.talsperren.net/Wissenswertes/Bauweise_von_Stauwerken/bauweise_von_stauwerken.html">Bauweise von Stauwerken</a> talsperren.net</li>
<li>Volker Bettzieche: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ruhrverband.de/fileadmin/pdf/fluesse_und_seen/WaWi_FA07_Bettzieche.pdf"><i>100 Jahre technische Entwicklung des Talsperrenbaus in Deutschland.</i></a> In: <i>Wasserwirtschaft.</i> Heft 1/2, 2010 (PDF; 543 kB)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://hochwasser.hessen.de/technischer-hochwasserschutz/hochwasser-rueckhalte-becken-talsperren-polder">Hochwasserrückhaltebecken, Talsperren, Polder</a> auf <i>hochwasser.hessen.de</i></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.westfalen-regional.de/de/talsperren/"><i>Talsperren in Westfalen – beliebte Erholungsorte und wichtige Wasserreservoire</i></a> Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lwl.org/marsLWL/searchresult/searchresult.xhtml?searchString=Talsperren+Westfalen&searchType=detailed">Westfälische Talsperren</a> im <a href="Bildarchiv_des_LWL-Medienzentrums_f%C3%BCr_Westfalen" title="Bildarchiv des LWL-Medienzentrums für Westfalen">Bildarchiv des LWL-Medienzentrums für Westfalen</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://alarmaa.de/">Alarmaa!</a> Verzeichnis von Staudämmen/Talsperren mit aktuellen Füllständen. Erhalte eine Meldung bei bestimmten Füllstand.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-DIN2-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-DIN2_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-DIN2_1-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">
DIN 19700, Teil 11 <i>Stauanlagen – Talsperren</i> Beuth-Verlag, Berlin Juli 2004</span>
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<li id="cite_note-Spektrum-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Spektrum_2-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/talsperre/16276"><i>Lexikon der Geowissenschaften – Talsperre.</i></a> In: <i>spektrum.de.</i> Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 28. Januar 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATalsperre&rft.title=Lexikon+der+Geowissenschaften+%E2%80%93+Talsperre&rft.description=Lexikon+der+Geowissenschaften+%E2%80%93+Talsperre&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.spektrum.de%2Flexikon%2Fgeowissenschaften%2Ftalsperre%2F16276&rft.publisher=Spektrum+der+Wissenschaft+Verlagsgesellschaft+mbH"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Rißler-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Rißler_3-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Peter Rißler: <cite style="font-style:italic">Talsperrenpraxis</cite>. R. Oldenbourg Verlag, München 1999, ISBN 3-486-26428-1.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Talsperre&rft.au=Peter+Ri%C3%9Fler&rft.btitle=Talsperrenpraxis&rft.date=1999&rft.genre=book&rft.isbn=3486264281&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=R.+Oldenbourg+Verlag" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Thueringen-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Thueringen_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.thueringer-fernwasser.de/talsperren/talsperren.html"><i>Talsperren – STAUANLAGEN.</i></a> In: <i>thueringer-fernwasser.de.</i> Thüringer Fernwasserversorgung, Erfurt,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 4. April 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATalsperre&rft.title=Talsperren+%E2%80%93+STAUANLAGEN&rft.description=Talsperren+%E2%80%93+STAUANLAGEN&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.thueringer-fernwasser.de%2Ftalsperren%2Ftalsperren.html&rft.publisher=Th%C3%BCringer+Fernwasserversorgung%2C+Erfurt"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Dresden-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Dresden_5-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://klimakonform.uw.tu-dresden.de/images/pdf/klimakonform_faktenblatt_talsperren_03_management.pdf"><i>Faktenblatt Talsperre: Bewirtschaftung.</i></a> (PDF) In: <i>tu-dresden.de.</i> Technische Universität Dresden, 15. September 2023,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 31. Januar 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATalsperre&rft.title=Faktenblatt+Talsperre%3A+Bewirtschaftung&rft.description=Faktenblatt+Talsperre%3A+Bewirtschaftung&rft.identifier=https%3A%2F%2Fklimakonform.uw.tu-dresden.de%2Fimages%2Fpdf%2Fklimakonform_faktenblatt_talsperren_03_management.pdf&rft.publisher=Technische+Universit%C3%A4t+Dresden&rft.date=2023-09-15"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-RV-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-RV_6-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.talsperrenleitzentrale-ruhr.de/online-daten/"><i>Talsperrenleitzentrale des Ruhrverbands.</i></a> In: <i>talsperrenleitzentrale-ruhr.de.</i> Ruhrverband Essen,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 31. Januar 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATalsperre&rft.title=Talsperrenleitzentrale+des+Ruhrverbands&rft.description=Talsperrenleitzentrale+des+Ruhrverbands&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.talsperrenleitzentrale-ruhr.de%2Fonline-daten%2F&rft.publisher=Ruhrverband+Essen"> </span></span>
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<span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://igsvtu.lanuv.nrw.de/vtu/doc.app?P_VTU_SYSID=002-31&DATEI=7/dokus/70201.pdf"><i>Wassergesetz für das Land Nordrhein-Westfalen.</i></a> (PDF) §75. In: <i>lanuv.nrw.de.</i> 8. Juli 2016, <span style="white-space:nowrap;">S. 29</span>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 17. Januar 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATalsperre&rft.title=Wassergesetz+f%C3%BCr+das+Land+Nordrhein-Westfalen&rft.description=Wassergesetz+f%C3%BCr+das+Land+Nordrhein-Westfalen&rft.identifier=https%3A%2F%2Figsvtu.lanuv.nrw.de%2Fvtu%2Fdoc.app%3FP_VTU_SYSID%3D002-31%26DATEI%3D7%2Fdokus%2F70201.pdf&rft.date=2016-07-08"> </span></span>
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<li id="cite_note-Schweiz-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Schweiz_10-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.swissdams.ch/de/les-barrages/liste-des-barrages-suisses"><i>Liste der Schweizer Sperren.</i></a> In: <i>swissdams.ch.</i> Schweizer Talsperrenkommittee,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 30. Januar 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATalsperre&rft.title=Liste+der+Schweizer+Sperren&rft.description=Liste+der+Schweizer+Sperren&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.swissdams.ch%2Fde%2Fles-barrages%2Fliste-des-barrages-suisses&rft.publisher=Schweizer+Talsperrenkommittee"> </span></span>
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.icold-cigb.org/">Titelblatt ICOLD</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Der Text dieses Abschnitts entstammt weitgehend der Botschaft des Schweizerischen Bundesrates zu einem Bundesgesetz über die Stauanlagen, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.admin.ch/ch/d/ff/2006/6037.pdf">Bundesblatt 2006 6037</a> (PDF; 569 kB), S. 6040 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Wilfried Vögel: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.wochenblatt-news.de/ueberregional/speicherseen-und-kraftwerke-im-montafon-sind-wichtige-und-vorbildliche-stromlieferanten/"><i>Speicherseen und –kraftwerke im Montafon sind wichtige und vorbildliche Stromlieferanten.</i></a> 12. August 2021,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 27. Februar 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATalsperre&rft.title=Speicherseen+und+%E2%80%93kraftwerke+im+Montafon+sind+wichtige+und+vorbildliche+Stromlieferanten&rft.description=Speicherseen+und+%E2%80%93kraftwerke+im+Montafon+sind+wichtige+und+vorbildliche+Stromlieferanten&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.wochenblatt-news.de%2Fueberregional%2Fspeicherseen-und-kraftwerke-im-montafon-sind-wichtige-und-vorbildliche-stromlieferanten%2F&rft.creator=Wilfried+V%C3%B6gel&rft.date=2021-08-12&rft.language=de"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Landespressestelle Land Vorarlberg: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-47968.html"><i>Probealarm im Bezirk Bludenz.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 26. Februar 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATalsperre&rft.title=Probealarm+im+Bezirk+Bludenz&rft.description=Probealarm+im+Bezirk+Bludenz&rft.identifier=https%3A%2F%2Fpresse.vorarlberg.at%2Fland%2Fdist%2Fvlk-47968.html&rft.creator=Landespressestelle+Land+Vorarlberg&rft.language=de"> </span></span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://blog.illwerkevkw.at/fuer-den-notfall-geruestet"><i>Für den Notfall gerüstet.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 26. Februar 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATalsperre&rft.title=F%C3%BCr+den+Notfall+ger%C3%BCstet&rft.description=F%C3%BCr+den+Notfall+ger%C3%BCstet&rft.identifier=https%3A%2F%2Fblog.illwerkevkw.at%2Ffuer-den-notfall-geruestet&rft.language=de"> </span></span>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10010474">Staubeckenkommissions-Verordnung 1985</a> (Rechtsinformationssystem des Bundes), abgerufen am 24. September 2018.</span>
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<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bmnt.gv.at/wasser/nutzung-wasser/stauanlagen.html">Staubeckenkommission</a> auf der Website des Österreichischen Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus, abgerufen am 24. September 2018.</span>
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<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bmnt.gv.at/dam/jcr:2eca0b40-0400-4a65-a7b9-20c44353d3ef/12%20Thesen%20zur%20Sicherheit%20der%20gro%C3%9Fen%20Talsperren%20OEsterreichs.pdf">12 Thesen zur Sicherheit der großen Talsperren in Österreich</a> (Österr. Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus), PDF, abgerufen am 24. September 2018.</span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.baw.de/de/die_baw/wasserbau/umwelt/umwelt.html"><i>Wasserstraße & Umwelt.</i></a> In: <i>baw.de.</i> Bundesanstalt für Wasserbau,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 16. Januar 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATalsperre&rft.title=Wasserstra%C3%9Fe+%26+Umwelt&rft.description=Wasserstra%C3%9Fe+%26+Umwelt&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.baw.de%2Fde%2Fdie_baw%2Fwasserbau%2Fumwelt%2Fumwelt.html&rft.publisher=Bundesanstalt+f%C3%BCr+Wasserbau"> </span></span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">Weg mit dem Beton</cite>. In: Christoph Kucklick (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">GEO</cite>. Gruner + Jahr GmbH, 1. August 2019, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220342-8311%22&key=cql">0342-8311</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>20</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Talsperre&rft.atitle=Weg+mit+dem+Beton&rft.date=2019-08-01&rft.genre=journal&rft.issn=0342-8311&rft.jtitle=GEO&rft.pages=20&rft.place=Hamburg&rft.pub=Gruner+%2B+Jahr+GmbH" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">P. Talwani: <i>On the Nature of Reservoir-induced Seismicity.</i> In: <i>Pure Appl. Geophys.</i> 150, 1997, S. 473–492.</span>
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<li id="cite_note-Teicke-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Teicke_22-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Justus_Teicke" title="Justus Teicke">Justus Teicke</a>, Kathrin Baumann: <i>Talsperrenbetrieb für den Naturschutz.</i> In: <i>WasserWirtschaft</i> 04/2010: 42-44.</span>
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<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.srf.ch/news/schweiz/sanierung-unter-druck-trockengelegt-die-staumauer-des-gigerwaldsees-wird-saniert"><i>Dringende Sanierung: Stausee Gigerwald bis Frühling bereit machen.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 25. Februar 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATalsperre&rft.title=Dringende+Sanierung%3A+Stausee+Gigerwald+bis+Fr%C3%BChling+bereit+machen&rft.description=Dringende+Sanierung%3A+Stausee+Gigerwald+bis+Fr%C3%BChling+bereit+machen&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.srf.ch%2Fnews%2Fschweiz%2Fsanierung-unter-druck-trockengelegt-die-staumauer-des-gigerwaldsees-wird-saniert&rft.language=de"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Tobias Landwehr: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spektrum.de/news/wasserkraft-das-sterben-der-stauseen/1969555"><i>Stauseen: Das Sterben der Stauseen.</i></a> In: <i><a href="Spektrum_der_Wissenschaft" title="Spektrum der Wissenschaft">Spektrum der Wissenschaft</a>.</i> 11. Januar 2022,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 17. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATalsperre&rft.title=Stauseen%3A+Das+Sterben+der+Stauseen&rft.description=Stauseen%3A+Das+Sterben+der+Stauseen&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.spektrum.de%2Fnews%2Fwasserkraft-das-sterben-der-stauseen%2F1969555&rft.creator=Tobias+Landwehr&rft.date=2022-01-11&rft.language=de"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://science.orf.at/stories/3204970/"><i>Klimaerwärmung: Studie: Wasserkraft ist nicht sofort klimafreundlich.</i></a> In: <i><a href="Science.ORF.at" class="mw-redirect" title="Science.ORF.at">Science.ORF.at</a>.</i> 25. Februar 2021,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 27. Februar 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATalsperre&rft.title=Klimaerw%C3%A4rmung%3A+Studie%3A+Wasserkraft+ist+nicht+sofort+klimafreundlich&rft.description=Klimaerw%C3%A4rmung%3A+Studie%3A+Wasserkraft+ist+nicht+sofort+klimafreundlich&rft.identifier=https%3A%2F%2Fscience.orf.at%2Fstories%2F3204970%2F&rft.date=2021-02-25"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">I. Vanderkelen, N. P. M. Lipzig, W. J. Sacks, D. M. Lawrence, M. P. Clark: <cite style="font-style:italic">Simulating the Impact of Global Reservoir Expansion on the Present‐Day Climate</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Journal of Geophysical Research: Atmospheres</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>126</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>16</span>, 27. August 2021, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%222169-897X%22&key=cql">2169-897X</a></span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1029/2020JD034485">10.1029/2020JD034485</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2020JD034485">wiley.com</a> [abgerufen am 31. Oktober 2022]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Talsperre&rft.atitle=Simulating+the+Impact+of+Global+Reservoir+Expansion+on+the+Present%E2%80%90Day+Climate&rft.au=I.+Vanderkelen%2C+N.+P.+M.+Lipzig%2C+W.+J.+Sacks%2C+...&rft.date=2021-08-27&rft.doi=10.1029%2F2020JD034485&rft.genre=journal&rft.issn=2169-897X&rft.issue=16&rft.jtitle=Journal+of+Geophysical+Research%3A+Atmospheres&rft.volume=126" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">in der Spalte „Bauzeit“ auf das Dreieck klicken – dann werden die Talsperren chronologisch sortiert.</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Der vorstehende Text entstammt der Botschaft des Schweizerischen Bundesrates zu einem Bundesgesetz über die Stauanlagen, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.admin.ch/ch/d/ff/2006/6037.pdf">Bundesblatt 6037 von 2006</a> (PDF; 569 kB), S. 6041 (gemeinfreier Text).</span>
</li>
</ol>
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Normdaten (Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4058956-0">4058956-0</a></span> </div>
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